Etwas Besseres als den Tod finden wir überall – weltweit immer mehr Menschen auf der Flucht

Titelfoto der Broschüre

Paritätischer Bremen veröffentlicht Positionspapier

Noch nie gab es nach dem 2. Weltkrieg so viele Flüchtlinge wie im letzten Jahr. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen haben im Jahr 2015 Kriege, Verfolgung, Not und Hunger mehr als 60 Millionen Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

Auch nach Deutschland und in das Bundesland Bremen kommen mehr Flüchtlinge an als in den Jahren zuvor. Für das Jahr 2016 erwartet die Bremer Landesregierung rund 12.000 Erwachsene und Familien. Hinzu kommen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die zwar zu einem großen Teil nach der neuen Gesetzeslage auf andere Bundesländer „umverteilt“ werden dürfen, aber auch hier erwartet man rund 700 Jugendliche, die in Bremen bleiben.

„Die akute Versorgung der Flüchtlinge mit Unterkunft, Nahrung und medizinischer Grundbehandlung bleibt weiterhin eine anspruchsvolle Aufgabe für Bremen“, sagt Gerd Wenzel, Vorsitzender des Paritätischen Bremen. Viel wichtiger sei aber, wie Flüchtlinge in das Gemeinwesen integriert werden, wie der Zugang zu Wohnung, Bildung und Arbeit funktioniere. In seinem Positionspapier „Etwas Besseres als den Tod finden wir überall – weltweit immer mehr Menschen auf der Flucht“ beschreibt der Verbandsrat des Paritätischen Bremen, wie Integration gefördert und Teilhabe ermöglicht werden kann.

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