Eine warme Mahlzeit für alle

Sozialsenatorin Anja Stahmann beteiligt sich mit den Freiwilligen der Suppenengel an der Zubereitung der Mahlzeiten.

Suppenengel als "Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen" geehrt

Am Hauptbahnhof Bremen, wo sonst der Verein "Suppenengel" Obdachlose mit einer warmen Mahlzeit versorgt, sind am 15. August 2016 mehrere hundert Menschen einer Einladung zu einem gemeinsamen Essen gefolgt. Gastgeber waren die Suppenengel und der "Verein Serve the City". Für ihr Projekt: "Flüchtlinge kochen für Obdachlose" sind außerdem die Suppenengel als "Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen" gewürdigt worden.

Inspiriert ist das gemeinsame Essen unter dem Titel "Brücken bauen" von der internationalen Bewegung der "Community Dinners". "Ziel ist es, in öffentlichen Räumen die Vielfalt der Gesellschaft zu feiern, das Wir-Gefühl zu stärken und Fremdartiges nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung zu erleben", sagte Peter Valtink von den Suppenengeln. Die zentralen Beiträge hätten die Ehrenamtlichen geleistet sowie die Sponsoren, etwa die Konditorei Stecker mit einer großen Zahl an Butterkuchen sowie der "Starkoch" der Küche 13, Jan-Philip Iwersen, der mit seinem handwerklichen Können und mitgebrachten Lebensmitteln für das warme Abendessen - Rindergulasch und Fischcurry - gesorgt hat.

Für die Initiative "Deutschland – Land der Ideen" würdigte Repräsentantin Corinna Pregla das Engagement des Suppenengel-Projektes "Flüchtlinge kochen für Obdachlose" und überreichte die Auszeichnung. In der Rubrik "Nachbarschaft" ist der Verein einziger Preisträger des Jahres 2016 in der Stadt Bremen. Es gab bundesweit über 1000 Bewerbungen in dieser Kategorie.

In diesem Projekt treffen sich freiwillige Helfer und Geflüchtete in Übergangswohnheimen und kochen zusammen nach Rezepten aus den Herkunftsländern. Das Essen wird dann an Bedürftige verteilt.

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