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Das Haus des Paritätischen
Der PARITÄTISCHE Bremen ist umgezogen Die neue Adresse: Außer der Schleifmühle 55-61 (Nähe ÖPNV-Haltestelle Am Dobben).
Mit dem neuen Haus des PARITÄTISCHEN Bremen erhalten Dienstleistungen für soziale Organisationen und für junge Menschen und ihre Familien, für ältere und behinderte Menschen eine neue Adresse.
Neun Vereine und Gesellschaften sind in das neue Verbandshaus eingezogen. Es sind neben der Geschäftsstelle des PARITÄTISCHEN Bremen auch die Geschäftsstellen der Paritätischen Tochtergesellschaften mit Pflege- und Betreuungsangeboten für ältere und behinderte Menschen, die EDV-Firma GISS Consult GmbH sowie die Geschäftsstellen der Paritätischen Mitgliedsorganisationen AfJ Kinder und Jugendhilfe Bremen e. V., Kriz - Bremer Zentrum für Jugend- und Erwachsenenhilfe e. V., DEVA - Institut für psychosoziale Arbeit und Prävention e. V. sowie die gemeinnützige Gesellschaft Junge Stadt gGmbH.
Bei den Planungsarbeiten wurde die Entstehungsgeschichte der Ursprungsbebauung einbezogen. Auf dem Grundstück standen bis zur Zerstörung im 2. Weltkrieg ein Reihenhaus und eine größere Villa im Stil der „Bremer Häuser“: Beim Wiederaufbau 1950 wurde zwar die klare symmetrische Grundrissstruktur der alten Villa übernommen, es entstand allerdings ein typischer schlichter Nachkriegsbau.
Bei der Umbauplanung wurde Wert darauf gelegt, zum einen die vorhandene, solide Bausubstanz auszunutzen und zum anderen ein Haus zu schaffen, dass sich besser in das Bild der Nachbarbebauung einfügt. Für die äußere Gestaltung wurden daher in die Fassade „Außer der Schleifmühle“ deutlich größere Fenster eingebaut. Die Fassade wurde mit Gesimsen und gequaderten Wandflächen und einem passenden Farbanstrich aufgewertet. Diese neu geschaffenen Elemente korrespondieren gut mit der Nachbarbebauung, insbesondere mit der am Schleifmühlenweg gegenüberliegenden, denkmalgeschützten Gildemeister-Villa. Auch im Inneren des neuen Hauses wurde durch die vergrößerten Fenster eine bessere Belichtung der Arbeitsplätze erreicht. Im Hof konnte die Fassadenoptik erhalten bleiben. Nur der neugestaltete Konferenzbereich zeigt ein neues Erscheinungsbild.
Das Haus konnte durch den zusätzlichen Einbau bewährter Dämmmaterialien und durch die dicken Wände des Bestandes die heutzutage geforderten energetischen Anforderungen voll erfüllen, wobei auch durch Verzicht auf den Einbau einer kompletten Be- und Entlüftungsanlage ein natürliches Raumklima erhalten bleibt.
Das neue Haus orientiert sich an den Standards eines modernen Bürogebäudes und bietet Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen Barrierefreiheit. Ein Leit- und Orientierungssystem wurde hierfür zusätzlich konzipiert. Farbe und Licht sorgen für ein angenehmes Arbeitsklima und sollen sich positiv auf Besucherinnen und Besucher des Hauses auswirken. Mit der Schaffung eines separaten Konferenztraktes bietet sich auch für Mitglieder die Gelegenheit, Räume für eigene Veranstaltungen anzumieten.