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Infos aus den Mitgliedsorganisationen
Kom.fort feierte fünfjähriges Jubiläum

Die Beratungsstelle Komfort für barrierefreies Bauen und Wohnen feierte am 25.06.2008 ihr fünfjähriges Bestehen mit vielen Gästen und Gratulationen. Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter, Baustaatsrat Wolfgang Golasowski und Landesbehindertenbeauftragter Dr. Joachim Steinbrück würdigten die Arbeit der Beratungsstelle und wünschten viel Erfolg für die zukünftige Arbeit.
Wenn man barrierefrei bauen, umbauen und wohnen will, muss man vielerlei bedenken und intensiv planen. Worauf man beim Einbau eines barrierefreien Bades achten muss, wie Treppenlifte und Rampen zu nutzen sind, wie eine für Rollstuhlfahrer nutzbare Küche aussehen muss, auf diese Fragen findet man in der Beratungsstelle des Vereins Kom.fort eine Antwort. Behinderte Menschen und ihre Angehörigen, aber auch Handwerker, Architekten und Pflegedienste können sich in den 200 qm großen Ausstellungsräumen des Vereins in der Landwehrstraße informieren. „Wir zeigen Produkte von mehr als 20 verschiedenen Herstellern. Und bei uns kann man vom Pflegebett bis zum Lifter alles ausprobieren“, sagt Mitarbeiterin Meike Austermann-Frenz. Sie und ihre Kolleginnen können auch ganz konkrete Planungsfragen beantworten. Gezeigt werden nicht nur funktionelle sondern auch schön gestaltete Möbel und Hilfsmittel.
Ursprünglich gegründet als Service der Architektenkammer, hat sich die Beratungsstelle seit 2004 als gemeinnütziger Verein etabliert. Über 600 Privatpersonen und Organisationen werden im Jahr beraten. Meike Austermann-Frenz stellt einen wachsenden Bedarf an qualifizierter Beratung fest. „Investoren achten heutzutage mehr darauf, barrierefrei zu bauen. Allerdings müssen wir auch feststellen, dass trotz gesetzlicher Vorgaben bei den Wohnungsbaugesellschaften und bei der öffentliche Hand die Barrierefreiheit den Sparzwängen immer noch zum Opfer fällt“, so Austermann-Frenz.